Die häufigste Lücke, die wir sehen
Über 60% der Ordinationen in Österreich haben keine oder eine unzureichende Betriebsunterbrechungsversicherung — das erleben wir bei Beratungen immer wieder. Dabei laufen Miete, Personalkosten, Kreditraten und Leasingverträge unbeirrt weiter, egal ob die Praxis offen hat oder nicht. Ein Wasserschaden, ein Brand, ein technischer Totalausfall — und der Betrieb steht wochenlang still.
Was eine Betriebsunterbrechungsversicherung abdeckt
- Fixkosten während der Unterbrechung: Miete, Leasingraten, Gehälter — Kosten, die unabhängig vom Praxisbetrieb weiterlaufen.
- Entgangener Gewinn: Der Ertrag, der durch die Schließung nicht erwirtschaftet werden kann.
- Zusatzkosten: z. B. eine Ausweichpraxis, damit es so schnell wie möglich weitergeht.
Was dabei gerne unterschätzt wird
- Wasserschäden durch Rohrbrüche oder undichte Geräte
- Brandschäden, auch bei Nachbarräumen oder im gesamten Gebäude
- Totalausfall zentraler medizinischer Geräte ohne kurzfristigen Ersatz
- Cyberangriffe, die den laufenden Betrieb blockieren (siehe unser Artikel zur Cyber-Versicherung)
Ein Rohrbruch am Wochenende überflutet die Ordination. Bis Handwerker, Trocknungsfirma und Renovierung fertig sind, vergehen sechs Wochen — in denen kein einziger Patiententermin stattfinden kann. Miete und Personalkosten laufen unverändert weiter, während kein Umsatz reinkommt. Genau diese Lücke federt eine passende Betriebsunterbrechungsversicherung ab.
Wie hoch die passende Versicherungssumme ist, hängt von Ihren tatsächlichen Fixkosten und davon ab, wie lange ein Wiederanlauf realistisch dauert — pauschale Standardsummen passen selten wirklich. Rechnen wir das gemeinsam durch.
Passt das auf Ihre Situation?
Wir schauen uns unverbindlich an, ob und wie das für Sie relevant ist — ohne Verkaufsdruck.